Handwerkskammer zu Köln | BERUFSiNFO.org | Impressum | Suche
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Bookmark this on Delicious | DRUCKEN
Ausbildung im Handwerk - Grundstein für eine vielversprechende Zukunft!
Handwerkskammer zu Köln

Parkettleger/-in

Als Parkettleger/in sind Sie der Spezialist für jeden Boden, vor allem aber für Parkett. Holz gibt einem Raum eine besondere Atmosphäre, denn es strahlt Wärme und Behaglichkeit aus. Deshalb kommt der Parkettboden nie aus der Mode. Verschiedene Holzarten und Verlegemuster ergeben ungeahnte Möglichkeiten, in Räumen individuelle Atmosphäre und persönlichen Stil zu betonen, ob mit Stab- oder Mosaikparkett, Fertigparkettelementen oder Tafelparkett. In Absprache mit dem Kunden wählen Sie je nach Zweck des Raumes das geeignete Parkettmuster und die passende Holzart, Eiche, Ulme, Esche, Buche, Nußbaum, eventuell auch exotische Hölzer. Hierzu brauchst du Stilempfinden und gestalterische Fähigkeiten. Zum Einsatz kommen Sie dabei nicht nur in Wohngebäuden, sondern genauso auch auf Luxusjachten.

 

Höhepunkt Ihrer Tätigkeit ist die Restaurierung von alter, wertvoller Schmuck- und Intarsienböden in Schlössern und Burgen. Hier wird besonderer Wert auf großes handwerkliches Können, Einfühlungsvermögen beim Holzerkennen und bei der Holzauswahl gelegt, damit sich die restaurierten Teile harmonisch in den historischen Boden einfügen.

Neben den traditionellen Parkettböden kennen Sie sich aber auch bestens mit Kork-, Textil-, oder Kunststoffböden sowie Spezialböden zum Beispiel für Sporthallen, Theater- und Konzertsälen aus.

 

Zu Ihren Aufgaben als Parkettleger/-in gehört auch die Konstruktion von Unterböden, die Wärme- und Schalldämmung des Bodens sowie das Schleifen und Versiegeln mit modernen Techniken. Dadurch erhält das Parkett eine Oberfläche von hoher Qualität.

Ausbildungsordnung (AO)

Welche Inhalte erwarten mich in diesem Beruf?

Das Wichtigste in Kürze

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

- Kenntnisse der Hilfs- und Werkstoffe, insbesondere von Parkett sowie Platten und Bahnenbelägen
- Kenntnisse der Holztrocknung und des Holzschutzes
- Kenntnisse der verschiedenen Unterbodenarten
- Lesen und Anfertigen von Skizzen und Werkzeichnungen in sowie Ermitteln des Materialbedarfs
- Auswählen, Einteilen, Zurichten und Verlegen von Parkett- sowie Platten- und Bahnenbelägen
- Putzen und Schleifen
- Vorbereiten des Parkettbodens sowie Auswählen und Zusammenstellen von
Mitteln zur Oberflächenbehandlung und die Behandlung selbst
- Vorbereiten und Prüfen des Untergrundes
- Einbringen von Isolierungen und Herstellen von Trockenbodenkonstruktionen

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).

Bewerber sollten ...

- gerne mit Holz arbeiten
- geschickt und verantwortungsbewusst arbeiten
- gerne im Team arbeiten
- räumliches Vorstellungsvermögen besitzen
- Stilempfinden und gestalterische Fähigkeiten haben
- zuverlässig und sorgfältig sein

 

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur Parketleger/in abläuft, finden Sie bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Typische Tätigkeiten

Was machen Parkettleger eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit bekommen Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Parkettlegers.

Welche Perspektiven und Aufstiegschancen bietet der Beruf?

Perspektiven

Auch in Zukunft werden dem Parkettleger im Innenausbau angesichts der schnellen technischen Weiterentwicklung weiterhin bedeutende Arbeitsgebiete zukommen, denn für die daraus resultierenden neuen Arbeitstechniken ist die Fachkenntnis des Parkettlegers gefragt.

Durch die moderne Bauweise und die damit verbundenen Rationalisierungsmaßnahmen hat sich das Bild des Parkettlegers dahingehend gewandelt, dass er nun neben den Kenntnissen über die Parkett- und Holzpflaster-Materialien auch über die Eigenschaften der Unterböden genau Bescheid wissen muss, z.B. über Estriche, Dämm- und Isolierstoffe und auch Klebstoffe. Hinzu kommt, dass sich warme und natürliche Holzböden immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen für Sie u. a. folgende Möglichkeiten der Weiterbildung:
- Parkettleger-Meister/-in
- Betriebswirt/-in des Handwerks
- Restaurator/in im Parkettlegerhandwerk

Als Meister/in können Sie einen eigenen Betrieb gründen oder Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen.

Folgende Studiengänge bieten sich bei der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung u. a. an:

- Innenarchitektur

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit.

Welche Berufe sind ähnlich?

Ähnliche Berufe im Handwerk der Region

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Parkettlegers/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

  • Herstellung von Trockenbaubodenkonstruktionen
  • Einbau von bauen Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsisolierungen
  • Herstellung und Montage von Holzbauteilen
  • manuelle und mschinelle Holzbearbeitungstechniken
  • Verlegen von Bodenbelägen

Daten + Fakten

[DRUCKEN Daten+Fakten]

 

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

 

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

 

Marianne Becker
Heumarkt 12
50667 Köln
Tel.: 0221 2022-240
Fax: 0221 2022-422
E-Mail: marianne.becker@hwk-koeln.de
Homepage: http://www.hwk-koeln.de

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

                                  
im 1. Ausbildungsjahr   405,--€ / Monat                 
im 2. Ausbildungsjahr            485,--€ / Monat                 
im 3. Ausbildungsjahr            545,--€ / Monat                 
 

Weihnachtsgeld

 
Das Weihnachtsgeld beträgt nach 12 Monaten, 37,5 % der Ausbildungsvergütung
   
   
                                       -nach 24 Monaten, 45% der Ausbildungsvergütung
 

Vermögenswirksame Leistungen

 
Die Vermögenswirksamen Leistungen betragen 13,29 € im Monat.
 
 
 

Urlaubsanspruch

 
Urlaubsanspruch beträgt 26 Arbeitstage pro Jahr.

 

III. Berufsschulen

für die Stadt / den Kreis:

- Köln

- Leverkusen

- Oberbergischer Kreis

- Rhein-Erft-Kreis

- Rhein-Sieg-Kreis

- Bonn

- Rheinisch-Bergischer Kreis


Hans-Schwier-Berufskolleg Berufsschule für Technik
Heegestr.14
45897 Gelsenkirchen
Tel.: 0209-959760
Fax: 0209-9597633
E-Mail: hsbk@vhs-ge.lsen-net.de

 

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Parkettleger/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

 

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung zum/zur Parkettleger/-in in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

 

für die Stadt/den Kreis:

 

- Köln

- Leverkusen

- Oberbergischer Kreis

- Rhein-Erft-Kreis

- Rhein-Sieg-Kreis

- Bonn

- Rheinisch-Bergischer Kreis


Innung der Parkett- und Bodenleger Köln-Bonn-Aachen
Grantham-Allee-2-8
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241-990-0
Fax: 02241-990-100
E-Mail: KHS.Postfach@t-online.de
Homepage: http://www.khs-handwerk.de

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit: http://berufenet.arbeitsagentur.de.

 

 

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

 

Die überbetriebliche Ausbildung wird für die Stadt/den Kreis:

- Köln

- Leverkusen

- Oberbergischer Kreis

- Rhein-Erft-Kreis

- Rhein-Sieg-Kreis

- Bonn

- Rheinisch-Bergischer Kreis


durchgeführt bei:

Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg
Grantham-Allee 2-8
53757 St. Augustin
Tel.: 02241/990-0
Fax: 02241/990-100
E-Mail: KHS.Postfach@t-online.de
Homepage: http://www.khs-handwerk.de

 

In den Kursen der überbetrieblichen Ausbildung werden folgende Inhalte vermittelt:

KursThemaDauer (Wochen)AJ / Bemerkung
P-B1/95 Herstellung von Holzunterkonstruktionen, rationelle Verlegung von Parkett mit Oberflächenbehandlung 1 2
P-B1/95 Herstellung von Holzunterkonstruktionen, rationelle Verlegung von Parkett mit Oberflächenbehandlung 1  
P-BA/94 Verlegung von herkömmlichen, schwierigen, historischen Parkettmustern und Parkettarten, einschließlich farbiger Oberflächenbehandlungen 1 2
P91-1/05 Arbeiten an Parkettlegermaschinen Teil 1 1  
P91-2/05 Arbeiten an Parkettlegermaschinen Teil 2 1  

 

 

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

 

Für die Stadt/den Kreis:

- Köln

- Leverkusen

- Oberbergischer Kreis

- Rhein-Erft-Kreis

- Rhein-Sieg-Kreis

- Bonn

- Rheinisch-Bergischer Kreis



Innung der Parkett- und Bodenleger Köln-Bonn-Aachen
Grantham-Allee-2-8
53757 Sankt Augustin
Tel.: 02241-990-0
Fax: 02241-990-100
E-Mail: KHS.Postfach@t-online.de
Homepage: http://www.khs-handwerk.de