Fleischerei-Fachverkäufer/in

Bei dem umfangreichen Angebot von Fleisch- und Wurstsorten findet sich der Kunde heute kaum noch alleine zurecht. Doch Fleischereifachverkäufer/-innen "lotsen" sicher durch die reichhaltige Auswahl. Sie kennen sich aus und wissen, wie Fleisch zubereitet wird und was alles in dieser oder jener Wurst drin ist. Kunden fragen viel - Fachverkäufer/-innen haben immer die richtige sachkundige Antwort parat.

 

Sie können aber noch viel mehr. Fleischereifachverkäufer/-innen bereiten feine Salate zu, legen Aufschnittplatten, gestalten Buffets, organisieren Partyservice und sorgen für die dekorative, appetitliche Präsentation der Fleisch- und Wurstwaren.

 

Schön am Beruf der Fachverkäufer/-innen ist auch, dass sie im Laufe der Zeit die Kunden beim Namen kennen. Kunden schätzen es, persönlich angeredet zu werden und nicht, wie z.B. im Supermarkt, in der Anonymität der Masse unterzugehen. Arbeit im Team, Beratung der Kunden, vielseitige Aufgaben machen diesen Beruf sehr interessant.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Typische Tätigkeiten

Was machen Fleischerfachverkäufer eigentlich den ganzen Tag?
Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Fleischerfachverkäufers.

Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

- Verkauf von Waren und Umgang mit Kunden
- Zusammenstellen eines Kalten Büfetts, Anlegen von Wurstplatten
- Auszeichnung, Präsentation und Dekoration von Waren
- Kassieren und Kassenabrechnung
- Herstellen, Anrichten und Garnieren von Lebensmitteln
- Kenntnis der verschiedenen Fleisch- und Wurstwarenarten
- Einräumen und Lagern der Lebensmittel unter Beachtung der Qualitätskontrolle
- Herstellungsverfahren für Fleisch- und Wurstwaren

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.

Bewerber sollten ...

- Spaß am Umgang mit Menschen haben
- Sinn für Hygiene haben
- gerne im Team arbeiten

Aufstiegschancen

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen u. a. folgende Möglichkeiten der Weiterbildung:
- Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk
- Handelsbetriebswirt/in
- Fachkaufmann/-frau, Einkauf und Materialwirtschaft
- Handelsfachwirt/in
- Handelsassistent/in, geprüft - Einzelhandel
Folgende Studiengänge bieten sich bei der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung u. a. an:
- Betriebswirtschaft
- Ökonomie
- Kostenwesen, Controlling
- Beschaffungswesen und Lagerwirtschaft

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS des Bundesagentur für Arbeit.

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

                                              ab 01.08.2011                               ab 01.08.2013                   ab 01.01.2017
im 1. Ausbildungsjahr                 470,--€                                          500,--€                              600,--€
im 2. Ausbildungsjahr                 570,--€                                          600,--€                              700,--€
im 3. Ausbildungsjahr                 670,--€                                          700,--€                              800,--€
 
 Verbandsempfehlung
 
 

Urlaubsanspruch

Der Urlaub richtet sich
  • bei erwachsenen Auszubildenden nach § 3 Abs. 1 BUrlG und beträgt mind. 24 Werktage.
  • bei minderjährigen Auszubildenden nach § 19 Abs. 2 JArbSchG und beträgt
    • mind. 30 Werktage, wenn keine 16 Jahre alt
    • mind. 27 Werktage, wenn 16 Jahre alt
    • mind. 25 Werktage, wenn 17 Jahre alt
Maßgeblich ist das Alter zu Beginn des Kalenderjahres.
 

 

III. Berufsschulen

Für den Kreis / die Kreise: Rhein-Sieg-Kreis, Bonn

Fritz-Jacobi-Str. 20
53773 Hennef

Für den Kreis / die Kreise: Köln, Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis

Weinsbergstr.72
50823 Köln

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Für den Kreis / die Kreise: Rhein-Erft-Kreis

Kölner Str. 2
50226 Frechen

Für den Kreis / die Kreise: Bonn, Rhein-Sieg-Kreis

Grantham-Allee 2-8
53757 Sankt Augustin

Für den Kreis / die Kreise: Leverkusen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis

Altenberger-Dom-Str.200
51467 Bergisch Gladbach

Für den Kreis / die Kreise: Köln

Liebigstr. 120 (Schlachthof)
50823 Köln
02 21/9 17 46 88
02 21/17 22 77

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

VI. Prüfungsausschüsse

Für den Kreis / die Kreise: Rhein-Erft-Kreis

Kölner Str. 2
50226 Frechen

Für den Kreis / die Kreise: Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis

Altenberger-Dom-Str.200
51467 Bergisch Gladbach

Für den Kreis / die Kreise: Köln

Liebigstr. 120 (Schlachthof)
50823 Köln
02 21/9 17 46 88
02 21/17 22 77

Für den Kreis / die Kreise: Bonn, Rhein-Sieg-Kreis

Grantham-Allee 2-8
53757 Sankt Augustin

Ähnliche Berufe

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Fleischerei-Fachverkäufers/in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

  • gleiche Ausbildungsordnung
  • Beratung und Verkauf, fachgerechte Lagerung von Lebensmitteln, Werbung, Verkaufsförderung und Rechnungswesen

 

Perspektiven

Perspektiven

Fleischereifachverkäufer werden von den Betrieben händeringend gesucht. Insoweit bestehen hervorragende Perpsektiven, der Arbeitsplatz ist garantiert.