Fahrzeuglackierer/in

Fahrzeuglackierer/innen gestalten, lackieren und reparieren Fahrzeuge, Fahrzeugteile und Objekte. Sie führen Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugoberflächen sowie hierfür notwendige Montage-, Demontage- und Prüfarbeiten aus.

Lackieren verbindet Handwerk, Technik und Kunst. Fahrzeuglackierer/innen haben die Möglichkeit bei der Applikation von Werbemotiven, Schriftdesign oder der individuellen Bildgestaltung auf Fahrzeugen, Kraftfahrzeugen, Motorrädern, Schutzhelmen, Snowboards und vielem mehr ihre künstlerische Fähigkeiten zu entwickeln und umzusetzen. Gefragt sind Kreativität, Augenmaß, eine geübte Hand und ein sicheres Gefühl für Farben und Formen. Den eigenen Ideen sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Was machen Fahrzeuglackierer eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Fahrzeuglackierers.

Informationen

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Kundenorientierung,
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Auftragsübernahme, Planung, Vorbereitung und Organisation von Arbeitsaufgaben,
  • Arbeiten im Team,
  • Einrichten von Arbeitsplätzen,
  • Bedienen und Instandhalten von Geräten, Maschinen und Anlagen,
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Beschichtungsstoffen
  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen,
  • Herstellen, Bearbeiten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen,
  • Ausführen von Demontage- und Montagearbeiten,
  • Herstellen von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

 

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben.Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).

Bewerber sollten ...

  • gutes Farbsehvermögen haben
  • Spaß an Farben und Mustern haben
  • möglichst schwindelfrei sein
  • zupacken können
  • gerne mit Menschen zu tun haben

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer/in abläuft, finden Sie bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Aufstiegschancen

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit.

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

 
Ausbildungsjahr              ab 01.08.14           ab 01.08.15           ab 01.08.16
1.                                  505,00 €/ Monat     545,00 €/ Monat    585,00 €/ Monat
2.                                  555,00 €/ Monat     595,00 €/ Monat    635,00 €/ Monat
3.                                  690,00 €/ Monat     740,00 €/ Monat    790,00 €/ Monat
 

Urlaubsanspruch

 
im 1. Ausbildungsjahr 25 Werktage
im 2. Ausbildungsjahr 25 Werktage
im 3. Ausbildungsjahr 25 Werktage
 
 

III. Berufsschulen

Für den Kreis / die Kreise: -Rhein-Sieg-Kreis -Bonn

Herseler Str. 1-5
53117 Bonn

Für den Kreis / die Kreise: -Köln -Leverkusen -Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rheinisch-Bergischer Kreis

Heinrichstr.51
50676 Köln

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Rhein-Erft-Kreis

Frankfurter Str. 200
51065 Köln

Für den Kreis / die Kreise: - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn

Grantham-Allee 2-8
53757 Sankt Augustin

Für den Kreis / die Kreise: - Leverkusen - Oberbergischer-Kreis - Rheinisch-Bergischer-Kreis

Altenberger-Dom-Str.200
51467 Bergisch Gladbach

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Hugo-Eckener-Str. 16
50829 Köln

Ähnliche Berufe

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier einige Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Fahrzeuglackierers/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

  • Oberflächengestaltung
  • Arbeit mit Farben, Lacken und anderen Beschichtungsmitteln
  • handwerklich-gestalterischen Tätigkeit
  • Tapezier-, Spann- und Klebearbeiten
  • Verlegen von Bodenbelägen
  • Sinn für die ästhetische Wirkung von Formen und Farben
  • handwerklich-gestalterischen Tätigkeit
  • Verarbeiten von Putz, Spachtelmassen, Wärmedämmstoffe, Trockenbaumaterialien
  • Verlegen von Bodenbelägen

Perspektiven