Fotograf/in

Hinter jedem "Klick" steckt eine Menge Erfahrung und Vorbereitungsarbeit. Alles muss stimmen: Die Kamera, der Film, das Objektiv und natürlich auch das Motiv. Es wird - je nach Aufgabenstellung - ins richtige Licht und in Szene gesetzt. Im Freien unter optimaler Ausnutzung des natürlichen Lichts, an der ausgesuchten "Location" ,so nennen Profis die Umgebung, in der sie ihr Motiv schießen, oder im Studio mit "Flash-Light", "Hazy-Licht" und entsprechender Dekoration, die so aufwendig wie ein Bühnenbild gestaltet sein kann.

Aussagekräftige Bilder bringen das rüber, was Kunden wünschen oder den eigenen kreativen Vorstellungen entspricht. Und dazu ist auch das Talent des Motiv-Sehens notwendig. Aber nicht nur dieses. Der abwechslungsreiche Beruf, der einen mit Menschen unterschiedlichster Natur zusammenbringt, umfasst auch Laborarbeiten wie Entwickeln, Retuschieren, Vergrößern und Fotos montieren.

Davon wird heute vieles von elektronisch gesteuerten Maschinen übernommen. Die erforderlichen Kenntnisse in Technik, Chemie und Physik erlauben es dann, interessante Experimente durchzuführen.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Was machen Fotografen eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Fotografen.

Informationen

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

  • Fotografieren im Studio und außerhalb des Studios
  • Gestalten von Bild und Objekt
  • Ansetzen fotochemischer Bäder und Lösungen
  • Fertigmachen der Bilder und Diapositive
  • Entwickeln, Kopieren und Vergrößern in Schwarzweiß und in Farbe
  • Korrigieren von Negativen und Positiven
  • Anwenden der Beleuchtungs- und Lichtmesstechnik
  • Anwenden der Filtertechnik bei Aufnahmen in Schwarzweiß und in Farbe
  • Reproduzieren in Schwarzweiß und in Farbe
  • Anwenden fotografischer Aufnahmetechniken

 

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe stellen aber überwiegend Bewerber/innen mit Realschulabschluss (32 %) oder (Fach)abitur (54 %) ein.

Bewerber sollten ...

  • kreativ sein
  • über ein gutes Gespür für Formen, Farben und Licht verfügen
  • gutes Sehvermögen haben

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur Fotograf/in abläuft, finden Sie bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen für Sie u. a. folgende Möglichkeiten der Weiterbildung:

  • Fotografenmeister/-in
  • Betriebswirt/-in - Handwerks

 

Als Meister/in können Sie einen eigenen Betrieb gründen oder Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen.

Folgende Studiengänge bieten sich Ihnen bei entsprechender Hochschulzugangsberechtigung u. a. an:

  • Fotoingenieur/in

 

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit .

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

 
im 1. Ausbildungsjahr 250,53 € / Monat
im 2. Ausbildungsjahr 304,22 € / Monat
im 3. Ausbildungsjahr 309,33 € / Monat
 
 

Urlaubsanspruch

 
Der Urlaub richtet sich
  • bei erwachsenen Auszubildenden nach § 3 Abs. 1 BUrlG und beträgt mind. 24 Werktage.
  • bei minderjährigen Auszubildenden nach § 19 Abs. 2 JArbSchG und beträgt
    • mind. 30 Werktage, wenn keine 16 Jahre alt
    • mind. 27 Werktage, wenn 16 Jahre alt
    • mind. 25 Werktage, wenn 17 Jahre alt
Maßgeblich ist das Alter zu Beginn des Kalenderjahres.

III. Berufsschulen

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

Ardeystr. 95
44139 Dortmund
0231-91100

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rhein-Siegkreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Hugo-Eckener-Str. 16
50829 Köln

Ähnliche Berufe

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Fotografs/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

 
  • Umgang mit optischen und fototechnischen Geräten bzw. Hilfsmitteln sowie labortechnischen Tätigkeiten
  • vergleichbare Kenntnisse der Licht- und Farbtheorie sowie
    der Optik

Perspektiven