Glaser/in

Glas sorgt für klare Aussichten und für abwechslungsreiche Ansichten. Als Stil- und Bauelement moderner Architektur setzt Glas spiegelnde Akzente. Eindrucksvolle Glasfassaden und -fronten an Büro- und Geschäftsgebäuden machen das deutlich. Auch an Ein- und Mehrfamilienhäusern und bei der Altbaurenovierung ist dieser Werkstoff wesentlicher Bestandteil phantasievoller Gestaltung.

Doch Glas wird nicht nur zu dekorativen Zwecken eingesetzt. Glaser/-innen bringen wärme- und schalldämmendes, einbruchhemmendes Glas für umweltfreundliches, wirtschaftliches und sicheres Bauen in die gewünschte Form.

Wer sich auf Inneneinrichtung spezialisiert, verwirklicht Glas-Design in Form interessanter Konstruktionen wie Theken, Vitrinen, Spiegel, Kunstverglasungen, Bildereinrahmungen, Schaufenster- und Ganzglasanlagen.

In einigen Regionen ist die Grenze vom Glaser zum Fensterbauer fließend. Zu den Aufgaben gehören Rahmenkonstruktionen aus Holz, Aluminium und Kunststoff bzw.aus diesen Werkstoffkombinationen.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Was machen Glaser eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit bekommen Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des/r

Informationen

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

  • Be- und Verarbeiten von Glas und Glaserzeugnissen
  • Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen, Metallen und Kunststoffen
  • Verarbeiten von Dichtungsmitteln, Kleb- und Dämmstoffen
  • Herstellen und Gestalten von Kunstverglasungen
  • Herstellen von Glaskonstruktionen aus vorgespanntem und nicht vorgespanntem Glas
  • Einbauen montagefertiger Teile und Erzeugnisse
  • Einrahmen von Bildern
  • Zusammensetzen von Teilen unter Verwendung von Beschlägen
  • Ausführen von Holzschutzarbeiten


Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).

Bewerber sollten ...

  • handwerklich geschickt sein
  • Sinn für Formen und Farben haben
  • sich für technische Zusammenhänge interessieren
  • kundenorientiert arbeiten

 

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur abläuft, finden Sie bei berufenet, den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen für Sie u. a. folgende Möglichkeiten der Weiterbildung:

  • Glasermeister/in
  • Industriemeister/in, Fachrichtung Glas
  • Techniker/in, Fachrichtung Glastechnik
  • Techniker/in, Fachrichtung Holztechnik
  • Techniker/in für Betriebswirtschaft

 

Als Meister/in können Sie einen eigenen Betrieb gründen oder Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen.
Folgende Studiengänge bieten sich bei der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung u. a. an:

  • Werkstofftechnik - Glas
  • Hütten- und Gießereitechnik
  • Bauingenieurwesen
  • Architektur
  • Innenarchitektur

 

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit.

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

Ausbildungsjahr                      ab 01.01.2011                               ab 01.03.2013                   ab 01.08.2017
1.                                         386,00 € / Monat                            420,00 € / Monat                643,00 €/Monat
2.                                         446,00 € / Monat                            490,00 € / Monat                718,00 €/Monat
3.                                         557,00 € / Monat                            600,00 € / Monat                817,00 €/Monat
 

Urlaubsanspruch

 
im 1. Ausbildungsjahr 24 Arbeitstage
im 2. Ausbildungsjahr 24 Arbeitstage
im 3. Ausbildungsjahr 24 Arbeitstage

III. Berufsschulen

Für den Kreis / die Kreise: -Köln -Leverkusen -Oberbergischer Kreis -Rhein-Erftkreis -Rheinisch-Bergischer-Kreis

Heinrichstr.51
50676 Köln

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Frankenwerft 35
50667 Köln

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

Zu den Fichten 19
53359 Rheinbach

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer-Kreis - Rhein-Ertftkreis - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Frankenwerft 35
50667 Köln

Ähnliche Berufe

Ähnliche Berufe im Handwerk der Region

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Maurers/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

 

 

Was ist ähnlich?

 

Bereich Hochbau

Bereich Ausbau

Bereich Tiefbau

Bereich Dach- und Fassadentechnik

    • Die Ähnlichkeit dieser Berufe mit dem Beruf des Maurers ist durch gleiche bzw. ähnliche Ausbildungs- und Tätigkeitsinhalte gegeben.

 

    • Die bautechnische Grundbildung im 1. Ausbildungsjahr ist zum Teil identisch.

 

  • Die Anforderungen und Umgebungseinflüsse bei der Arbeit auf Baustellen bzw. in Arbeitsgruppen sind ähnlich.

Perspektiven

Sowohl die moderne als auch die traditionelle Architektur kann auf Glas als Baumaterial nicht verzichten, so dass der Glaser günstigen Berufsaussichten entgegensieht.