Konditor/in

Der Genießer gibt sich gern den süßen Verlockungen der Konditoreien hin. Was dort an leckeren Spezialitäten das Auge verwöhnt, soll auch so gut schmecken und bekömmlich sein wie es aussieht.

Von zahlreichen Pralinen-Spezialitäten und feinen Gebäcksorten über exzellente Creme- und Obsttorten bis hin zum "ausgewachsenen" Baumkuchen, wird erlesene Vielfalt für den feinen Geschmack geboten, kreativ gestaltet und mit Raffinesse und Engagement zubereitet. Auch an Diätgebäck mangelt es nicht, damit sich wirklich alle Kunden königlich freuen können.

Konditoren und Konditorinnen können ihrer Phantasie freien Lauf lassen, wenn sie die vielen Techniken und Rezepte zur Herstellung ihrer Köstlichkeiten beherrschen. Sie wissen auch mit modernen Maschinen umzugehen und haben Spaß daran, in einem netten Team sauber und hygienisch zu arbeiten.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Was machen Konditoren eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Kobditors.

Informationen

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (36 Monate), ggf. Verkürzung

Ausbildungsinhalte:

  • Bedienen und Pflegen von Anlagen, Maschinen und Arbeitsgeräten
  • Herstellen von Salz- und Käsegebäck
  • Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
  • Zusammensetzen und Ausgarnieren von Torten und Desserts
  • Herstellen von Feinen Backwaren aus Blätter-, Mürbe- und Hefeteig
  • Zubereiten und Verarbeiten von Glasuren und Füllungen, Verarbeiten von Früchten
  • Entwerfen und Gestalten von Konditoreierzeugnissen
  • Herstellen von Marzipan- und Nougaterzeugnissen sowie Lebkuchen
  • Herstellen von Erzeugnissen unter Verwendung von Schokolade, Zuckererzeugnissen und Pralinen
  • - Herstellen von Speiseeis und Süßspeisen

 

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).

Bewerber sollten ...

  • einen guten Geruchs- und Geschmackssinn haben
  • Wert auf Sauberkeit und Hygiene legen
  • Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln
  • gerne gestalten, garnieren und verzieren

 

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur Konditor/in abläuft, finden Sie bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen u. a. folgende Möglichkeiten der Weiterbildung:

  • Konditormeister/in
  • Industriemeister/in verschiedener lebensmitteltechnischer Fachrichtungen, z.B. Backwaren
  • Techniker/in verschiedener Fachrichtungen, z.B. Lebensmittelverarbeitungstechnik
  • Techniker/in für Betriebswissenschaft

 

Als Meister/in können Sie einen eigenen Betrieb gründen oder Führungsaufgaben im Betrieb übernehmen.
Folgende Studiengänge bieten sich bei der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung u. a. an:

  • Lebensmitteltechnologie
  • Nahrungsmitteltechnologie
  • Ernährungswissenschaften / Ökotrophologie
  • Lebensmittelchemie

 

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit.

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

ab 01.01.2013
im 1. Ausbildungsjahr                                     325,-- €/ Monat                   400,-- €/ Monat
im 2. Ausbildungsjahr                                     400,-- €/ Monat                   450,-- €/ Monat
im 3. Ausbildungsjahr                                     450,-- €/ Monat                   500,-- €/ Monat
 

Urlaubsanspruch

 
Der Urlaub richtet sich
  • bei erwachsenen Auszubildenden nach § 3 Abs. 1 BUrlG und beträgt mind. 24 Werktage.
  • bei minderjährigen Auszubildenden nach § 19 Abs. 2 JArbSchG und beträgt
    • mind. 30 Werktage, wenn keine 16 Jahre alt
    • mind. 27 Werktage, wenn 16 Jahre alt
    • mind. 25 Werktage, wenn 17 Jahre alt
Maßgeblich ist das Alter zu Beginn des Kalenderjahres.

III. Berufsschulen

Für den Kreis / die Kreise: -Köln -Leverkusen -Rhein-Erftkreis -Rheinisch-Bergischer-Kreis

Weinsbergstr.72
50823 Köln

Für den Kreis / die Kreise: -Rhein-Sieg-Kreis -Bonn

Fritz-Jacobi-Str. 20
53773 Hennef

Für den Kreis / die Kreise: - Oberbergischer Kreis

Ernst-Zimmermann-Str.26
51645 Gummersbach-Dieringhausen

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Breite Str.122-126
50667 Köln
0221-2574346
0221-2508728

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

Für den Kreis / die Kreise: - Köln - Leverkusen - Oberbergischer Kreis - Rhein-Erftkreis - Rhein-Sieg-Kreis - Bonn - Rheinisch-Bergischer Kreis

Breite Str.122-126
50667 Köln
0221-2574346
0221-2508728

Ähnliche Berufe

Ähnliche Berufe im Handwerk der Region

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Konditors/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

Wie der Konditor stellen auch Bäcker und Fleischer Lebens- und Nahrungsmittel im Wechsel von Handarbeit und Maschinenbedienung her. Bäcker und Konditor haben sogar teilweise die gleichen Ausbildungsinhalte

Beschäftigte im Bereich Verkauf erwerben in ihrer Ausbildung ähnliche Warenkenntnisse, beispielsweise über Qualität und Eigenschaften von Brot und Backwaren.

Perspektiven

Genießen ist "in" und die Kreationen des Konditors sprechen auch ernährungsbewusste Genießer an. Deshalb ist der Außer-Haus-Verkauf von Konditorei-Spezialitäten ein Wachstumsmarkt, auf dem heute und in Zukunft Fachleute gefragt sind, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.