Polster- und Dekorationsnäher/in

Polster- und Dekorationsnäher/innen nähen alles, was für einen Raum aus Stoff hergestellt werden kann. Das können zum Beispiel Vorhänge, Kissenhüllen, Bezüge für Polstermöbel und Matratzen, aber auch Lampenschirme, textile Wandbespannungen, Raumteiler und sonstige Dekorationen sein. Zu ihrem Arbeitsbereich gehört auch das Einfassen, Ketteln und die Konfektion von Läufern und Teppichen sowie Näharbeiten an Sicht- und Sonnenschutzeinrichtungen.

Sie beherrschen die verschiedenen Nähtechniken, die sie in der Regel mit Nähmaschinen ausführen. Quasten, Kordeln und Borten nähen sie auch mal mit der Hand an. Besätze können aufgebügelt werden. Arbeitsplätze gibt es in Fachbetrieben für Raumausstattung, Gardinenfabriken und in Polsterwerkstätten.

Ausbildungsordnung

Tätigkeiten

Was machen Polster- und Dekorationsnäher eigentlich den ganzen Tag? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus, mit welchen Materialien arbeiten sie?

Die Antwort darauf gibt's hier: Bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie den ultimativen Überblick über den typischen Aufgabenbereich des Polster- und Dekorationsnähers.

Informationen

Ausbildungsdauer:

2 Jahre (24 Monate)

Ausbildungsinhalte:

 

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss.

Bewerber sollten ...

  • Spaß am Nähen haben
  • gerne kreativ arbeiten
  • gutes Farbsehvermögen und räumliches Vorstellungsvermögen haben
  • Einfühlungsvermögen haben und kontaktfreudig sein

Ausführliche Ausbildungsinformationen

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie die Ausbildung zum/zur Polster- und Dekorationsnäher/in abläuft, finden Sie bei berufenet , den Berufsinfoseiten der Bundesagentur für Arbeit, hierzu jede Menge Informationen. Mehr Info geht nicht.

Aufstiegschancen

Nach der Ausbildung und einem weiteren Jahr Ausbildung können Sie die Gesellenprüfung als Raumausstatter/-in ablegen.

Umfassende Informationen zu den Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie im Programm KURS der Bundesagentur für Arbeit.

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütungen für Auszubildende

 
ab 01.01.2016
im 1. Ausbildungsjahr     260 €/ Monat    390 €/ Monat
im 2. Ausbildungsjahr     310 €/ Monat    440 €/ Monat
 

Urlaubsanspruch

Der Urlaub richtet sich bei erwachsenen Auszubildenden nach § 3 Abs. 1 BUrlG und beträgt mind. 24 Werktage.
Bei minderjährigen Auszubildenden nach § 19 Abs. 2 JArbSchG und beträgt :
mind. 30 Werktage, wenn keine 16 Jahre alt
mind. 27 Werktage, wenn keine 16 Jahre alt
mind. 25 Werktage, wenn keine 17 Jahre alt.
Maßgeblich ist das Alter zu Beginn des Kalenderjahres.

III. Berufsschulen

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die den Beruf Augenoptiker/-in ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischenprüfung

Während der Berufsausbildung sind ein oder zwei Zwischenprüfungen durchzuführen. Die erste soll nach dem ersten, die zweite nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss-/Gesellenprüfung erfolgt am Ende der regulären Ausbildungszeit. Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

Ähnliche Berufe

Ähnliche Berufe im Handwerk der Region

Vor Entscheidungen ist es immer gut, ein wenig mehr zu wissen, ein paar Alternativen zu kennen. Dies gilt erst recht vor der Berufsentscheidung, die wie kaum eine andere Entscheidung Ihr weiteres Leben prägen wird.

Der Blick in die Alternativen lohnt sich vor allem dann, wenn im "Traumberuf" nur schwer Lehrstellen zu bekommen sind. Meist gibt es ein, zwei Berufe, die weniger bekannt sind, in denen sich der Traum aber besser verwirklichen lässt - Geheimtips sozusagen.

Daher haben wir für Sie hier die Berufe zusammengestellt, die in Handwerksbetrieben der Region ausgebildet werden und mit dem Beruf des/der Polster- und Dekoratinsnähers/-in mehr oder weniger große Ähnlichkeiten aufweisen:

 

Alternativen

Was ist ähnlich?

  • Möbelpolsterung, Dekoration, Raumgestaltung

Perspektiven