Änderungsschneider/in

Jeder kennt es, das geliebte Kleid zu eng oder die Hose zu weit…

Damit diese Kleidungsstücke weiter getragen werden können, helfen die Änderungsschneider-/innen schnell weiter.

Die Ausbildung kann in kleineren Änderungsschneidereien oder großen Mode- und Kaufhäusern absolviert werden. Es werden Kleidungsstücke aller Art bearbeitet, ganz egal ob Jacke, Kostüm, Anzug oder Kleid.

Ausbildungsordnung

Ausbildungssteckbrief

Ausbildungsdauer:
2 Jahre (24 Monate) ggf. Verkürzung
 
Schulische Voraussetzungen:
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).
 
Beschäftigungsbetriebe:
Änderungsschneider/innen finden Beschäftigung
  • in handwerklichen Änderungs- und Maßschneidereien
  • in großen Modehäusern
Dort arbeiten Sie an folgenden Lernorten:
  • in Schneiderwerkstätten
  • in Schneiderateliers
  • in Verkaufsräumen
Ausbildungsinhalte:
  • Instandhalten von Geräten, Maschinen und Zusatzeinrichtungen
  • Zurichten von Kleinstücke und Hilfsstoffen
  • Ausführen von Näharbeiten
  • Ändern von Heimtextilien
  • Ausführen von Bügelarbeiten
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
Bewerber sollten...
  • Geschicklichkeit und Augen Hand Koordination (z.B. beim Umgang mit feinen Nadeln und Fäden, beim Zuschneiden von Stoffen)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. bei der Wartung von Nähmaschinen)
  • Sorgfalt und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Maßnehmen, beim Verbessern der Passform von Kleidungsstücken)
  • Kundenorientierung (z.B. beim Eingehen auf Kundenwünsche)
 
 
 

Aufstiegschancen

Daten + Fakten

I. Ausbildungsberater

Die Handwerkskammer hat die gesetzliche Aufgabe, die Ausbildung zu überwachen und durch Beratung zu fördern. Diese Aufgabe nehmen die 4 Ausbildungsberater/-innen der Kammer wahr. Sie selbst haben langjährige Erfahrung mit Auszubildenden und sind daher bei allen Fragen und Problemen rund um die Ausbildung der richtige Ansprechpartner für Betriebe und Auszubildende. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Geheimhaltungspflicht.

Die Ausbildungsberater/-innen kommen auch in Ihre Schule, um über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren.

II. Vergütung + Urlaub

Vergütung für Auszubildende

  ab 01.08.2007
im 1. Ausbildungsjahr 164 €/Monat
im 2. Ausbildungsjahr 215 €/Monat

 

Urlaub

über 18 Jahre mind. 24 WT BurLG  
bis 18 Jahre mind. 30 WT JarbSchG zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt
  mind. 27 WT zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 17 Jahre alt
  mind. 25 WT zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 18 Jahre alt

 

VWL: 13,29 €

 

 

III. Berufsschulen

Siegburger Str. 137-139
40591 Düsseldorf
0211-89 223 14
0211-89 223 00

IV. Innungen und Verbände

In der Innung haben sich die meisten der Handwerksbetriebe Ihres Bezirks, die in diesem Beruf ausbilden, zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen (hierzu zählt unter anderem die Förderung der Berufsausbildung) zu vertreten.

Bei allen Fragen, die sich um die Ausbildung in Ihrer Nähe drehen, ist daher die Innung ein guter Ansprechpartner.

Landesverband

Jede Menge weiterer Ansprechpartner (Bundesverband, Gewerkschaft, Ministerien) sowie viele Materialien finden Sie auf den Berufsinfo-Seiten der Bundesagentur für Arbeit unter http://berufenet.arbeitsagentur.de.

V. Überbetriebliche Ausbildung

Die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule wird ergänzt durch mehrere Wochen überbetriebliche Ausbildung.

VI. Prüfungsausschüsse

Zwischen- und Abschlussprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird während der Ausbildungszeit eine Zwischenprüfung durchgeführt, welche der Lernstandsfeststellung dient.

Das Ergebnis der Zwischenprüfung hat jedoch keinen Einfluss auf die Fortsetzung des Ausbildungsverhältnisses und das Ergebnis der Abschluss-/Gesellenprüfung. Die absolvierte Zwischenprüfung ist aber Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung.

Inhalt und Zeitraum von Zwischen- und Abschlussprüfung sind in der Ausbildungsordnung des jeweiligen Berufes geregelt.

Zuständige Rechtsaufsichtsbehörde ist die Handwerkskammer zu Köln. Widersprüche gegen Entscheidungen des Prüfungsausschusses sind bei dessen Geschäftsstelle oder bei der Handwerkskammer zu Köln, Gesellenprüfungsabteilung, Heumarkt 12, 50667 Köln, einzureichen.

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